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Verstärkung fürs VDC-Netzwerk

10.07.2008 – Das Markgröninger Ingenieurbüro KET Technik entwickelt, konstruiert und stellt nicht nur Produkte für die Automobilindustrie her, es haucht Produkten, die es noch gar nicht gibt, mit Hilfe moderner Visualisierungstechnik Leben ein. KET wurde vor kurzem Mitglied im Fellbacher Virtual Dimension Center, dem führenden Kompetenzzentrum und Innovationsnetzwerk für Virtual Engineering Technologien.
Das Ingenieurbüro KET aus Markgröningen wurde 1995 von Rainer Kern gegründet. Durch die langjährige Erfahrung des Firmengründers im Bereich der Produktentwicklung und Konstruktion hat sich KET insbesondere auf die Entwicklung, Konstruktion und Herstellung hochwertiger Produkte und Fahrzeugkomponenten für die Automobilindustrie und deren Zulieferer spezialisiert. Das Dienstleistungsangebot wurde dabei im Laufe der Jahre kontinuierlich erweitert: Interieurbauteile wie Mittelkonsolen, Exterieurkomponenten wie Scheinwerfer, Motorkomponenten, Werkzeuge, Vorrichtungen oder komplette Konzeptstudien werden entwickelt. Aus einer Idee entsteht bei KET der grobe Konzeptentwurf, woraufhin die Festlegung von Materialien, Designstudien und der Aufbau des Produkts als 3D-Modell erfolgt. Diese Daten können dann für Simulationen oder zur Visualisierung und 3D-Animation verwendet werden. Produkte, die es noch gar nicht gibt, werden sozusagen frühzeitig zum Leben erweckt. Entwicklung, Konstruktion, Visualisierung, Herstellung - vom Prototyp bis zur Serie - KET bietet alles aus einer Hand. Darüber hinaus baut KET für namhafte Automobilhersteller Prototypenfahrzeuge auf.
Moderne Visualisierungsmethoden und 3D-Animationen sind für Rainer Kern und sein Team mittlerweile unentbehrliche Voraussetzungen für einen gelungenen Produktentwicklungsprozess und zur Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte, „denn ohne Visualisierung geht heute fast nichts mehr", so Kern. Hierbei setzt KET auch auf die innovativen Methoden der „Erweiterten Realität" (vom engl. „Augmented Reality" - AR). Hierunter versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung, also die Überlagerung realer Sicht mit computergenerierten Informationen. Die virtuelle Realität und die Realität sind miteinander kombiniert oder teilweise überlagert. So können Hilfestellung bei komplexen Aufgaben wie in der Konstruktion oder Wartung durch Anzeigen von Zusatzinformationen gegeben werden. Die erweiterte Realität ermöglicht zum Beispiel eine schnelle, verlässliche Evaluierung bereits ab der Designphase.
Im Prototypenbau, wenn reale Prototypen mit virtuellen Konstruktionsdaten überlagert werden, um virtuelle Einbauuntersuchungen durchzuführen oder Bolzenpositionen zu überprüfen, können Kosten- und zeitintensive Untersuchungen mit materiellen Prototypen entfallen. Im Anschluss an einen Konstruktionsauftrag und der Erstellung einer Marketing-DVD für einen Kunden hat KET beispielsweise noch den Messeauftritt des Kunden um eine Besonderheit erweitert: die virtuell-reale Präsentation des gesamten Maschinenparks auf einer Fachmesse. Die Besucher hatten übergroße Displays den Eindruck, als sei der Maschinenpark vor Ort. Darüber hinaus wurde ein so genanntes „AR-Book" an einem Terminal installiert, innerhalb dessen Besucher 3D-lnhalte in Händen halten konnten.
Die Mitgliedschaft im VDC will KET vor allem zum Erfahrungsaustausch mit anderen VDC-Mitgliedern und als Kooperationsplattform nutzen. KET arbeitet bereits traditionell eng im Verbund mit Kooperations- und Netzwerkpartnern verschiedener Branchen und Technologiefelder zusammen. So verfügt man über ausreichend Kapazitäten und kann gleichzeitig mehrere umfangreiche Projekte bearbeiten und, falls nötig, auch auf externes Wissen zurückgreifen.
Mehr Informationen zu KET Technik gibt es im Internet unter: www.k-e-t.de.

Quelle: Fellbacher Stadtanzeiger