22.11.2007 – Verband und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart organisieren Treffen von 63 Brancheninitiativen
Die Manager von 63 Netzwerken aus der Europäischen Metropolregion Stuttgart treffen sich am 27. November in Stuttgart zu ihrer ersten Netzwerkkonferenz. Bei dieser Veranstaltung, die von der Arbeitsgruppe "Wirtschaft und Innovation" unter Leitung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) und des Verbands Region Stuttgart durchgeführt wird, werden Erfolgsfaktoren und Bewertungsinstrumente für Netzwerke vorgestellt sowie weitere wichtige Themen für Netzwerkmanager behandelt. Ein wesentliches Ziel der Veranstaltung ist zudem das persönliche Kennenlernen und der Erfahrungsaustausch der beteiligten Netzwerkmanager.
„Dieses erste Arbeitstreffen soll Kontakte herstellen und Kooperationsmöglichkeiten, beispielsweise für gemeinsame EU-Projekte und das Einwerben von Fördermitteln ausloten. Zum ersten Mal bringen wir die Kenntnisse aus den verschiedenen Netzwerken der Metropolregion zusammen und stellen erfolgreiche Praxisbeispiele vor,“ sagte WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg. Ein von der WRS ausgearbeiteter Fragebogen bildete die Grundlage für die Erfassung der bestehenden Brancheninitiativen in den verschiedenen Teilräumen der Metropolregion.
„Die Netzwerkkonferenz ist ein ganz wichtiger Schritt für eine verbesserte Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Metropolregion mit einem konkreten Nutzen für alle Beteiligten“, bewertet Regionaldirektor Dr. Bernd Steinacher das Treffen in Stuttgart.
Netzwerke haben sich zu einem bedeutenden Instrument in der modernen Wirtschaftsförderung entwickelt. Unternehmen kooperieren dort mit Zulieferfirmen, Dienstleistern und wissenschaftlichen Einrichtungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Neue Produkte und Dienstleistungen können schneller entwickelt werden, was für Wirtschaftsregionen einen Standortvorteil ausmacht. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind auf das Know-how von außen angewiesen.
Die Arbeitsgruppe „Wirtschaft und Innovation“ der Europäischen Metropolregion hat sich in den Jahren 2006 und 2007 mehrfach getroffen und ist dabei übereingekommen, bestehende regional begrenzte Initiativen zu erweitern. Geografisch gehören die Regionen Heilbronn-Franken, Neckar-Alb, Nordschwarzwald, Ostwürttemberg und Stuttgart dazu.