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Design stiftet erfolgreiche Markenidentität

04.03.2008 – Der Erfolg vieler Hightech-Produkte liegt in einem überzeugenden Preis-Leistungsverhälltnis und im Zusatznutzen für den Kunden. So spielen beispielsweise ergonomische Aspekte oder die Recycelbarkeit eine Rolle. Vor diesem Hintergrund gewinnt Designmanagement an Bedeutung, das alle Aspekte von der Materialsubstitution bis hin zu der selbsterklärenden Menüführung umfasst. Dieses Know-how weiterzuentwickeln und Kontakte zwischen Firmen und Branchen zu knüpfen, haben sich die Veranstalter des Fachkongresses „Design Process" zum Ziel gesetzt.
Die Rechnung des Göppinger Kompetenznetzwerkes Mechatronik, des Virtual Dimension Center (VDC) aus Fellbach und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart ging auf: Hatten 60 Teilnehmer den ersten Kongress 2006 besucht, so kamen zur diesjährigen Veranstaltung bereits 100 Gäste. Als Referenten oder Aussteller traten insgesamt 90 Entwickler und Designer renommierter Unternehmen auf.
„Design stiftet Markenidentität und bündelt Hightech vom Material über dessen Verarbeitung bis hin zur Funktion - stets mit dem Ziel, dem Benutzer die Arbeit zu erleichtern", definiert Werner Zingler von Gardena den Design-Begriff. Der Ammerbucher Industriedesigner Jürgen Schmid hält Design als Teil der Kommunikationssurategie für marktentscheidend. Für Dietrich Rogler, Designer der Philips Medizin Systeme, spielt sich Design zwischen Funktion und Emotion ab. Wie ein Auto müsse auch Medizintechnik Vertrauen ausstrahlen und Ängste mindern. Für den Möbelhersteller Markus Benz „muss ein Produkt
sympathisch sein". Für ihn bedeutet Design außerdem,
die Fertigungstiefe zu reduzieren, um in der Gestaltung
freier zu werden von Maschinen und Mitarbeitern, die aus betriebswirtschaftlichen Gründen ausgelastet werden müssen.

Quelle: Aluminium Kurier News 03/2008