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04.07.2018

US-Netzwerkmanager beim VDC-Netzwerk

Am 15. Mai 2018 besuchte eine 12-köpfige Delegation aus den USA das VDC-Netzwerk in der Region Stuttgart, um sich zu neuen Technologietransferansätzen auszutauschen.

Der Besuch am Netzwerk des Virtual Dimension Centers (VDC) war Teil einer einwöchigen Informationsreise im Rahmen der "Transatlatic Cluster Initiative": im Februar 2018 diskutierte das VDCs bereits mit Partnern in Cleveland, Troy und Chicago. Nun erfolgte der Gegenbesuch.

Die transatlantische Cluster-Initiative wird durch die Deutsch-Amerikanische Handelskammer im Mittleren Western der USA (German American Chamber of Commerce of the Midwest - GACC) geleitet und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt. Ziel ist es, den Wissens- und Erfahrungsausch zwischen führenden amerikanischen und deutschen Netzwerken zu befördern. Inhaltliche Schwerpunkte der Austäusche liegen dabei primär auf der Internationalisierung, Clusterpolitik, Technologieentwicklung und auf dem Technologietransfer. Das VDC ist in diesem Jahr Teil der transatlantischen Cluster-Initiative.

Topthema 2018: Industrie 4.0

Das Topthema der diejährigen Aktivitäten ist die so genannte vierte industrielle Revolution, Industrie 4.0.  Das VDC zeichnete in diesem Kontext verantwortlich für die Gestaltung eines Tagesprogramms rund um die Themen Simulation, Virtual Reality und Augmented Reality: der Morgen des 15. Mai 2018 startete am Höchst-leistungsrechenzent­rum Stuttgart (HLRS) - neben Garching und Jülich einem der drei Bundeshöchstleistungsrechenzen­tren - unter dem Titel "Scientific Visualisation". Besichtigungen des 5-Seiten-Projektionsraums ("CAVE") und des Rechnerraums  schlossen sich an. Beim anschließenden Business Lunch erläuterte Cornelia Frank (baden-württemberg international, bw-i) die Wirtschafts- und Innovationsstrukturen in Baden-Württemberg. Am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (Fh-IAO) lernten die Teilnehmer neue, VR-basierte Methoden der Architekturplanung und zukünfitge Arbeitsformen kennen. Das Zusammenspiel zwischen Industrie, Start-Up-Szene und Forschung wurde in der ARENA2036 demonstriert: als Transferzentrum bietet die ARENA2036 eine Kooperationsplattform, auch im Sinne gemeinsamer Büros und Labore, für alle drei genannten Parteien. Den Abschluss bildete der Besuch im VR-Labor von Daimler, in dem gezeigt wurde, wie die Automobilentwicklung in Zukunft mit VR und AR unterstützt werden kann.  

Die Teilnehmer des Austausches waren Manas Mehandru (Chief Operating Officer mHUB, Chicago), Dan Nagy (Managing Director IMS International, Washington), Ted Stalnos (President Calumet Area Industrial Commission), Grace Garcia (Executive Vice President Calumet Area Industrial Commission), Kevin Tao (Chief Digital Officer NeuEve, LLC), Beth Ulbrich (Partner, Mueller & Co., LLP), Jessica Kursman (Economic Development Planner, Voorhees Center, University of Illinois in Chicago), Louis Margaglione (Senior Vice President, BMO Harris Bank, N.A.), Ron Zitek (Assistant Professor, Lorain County Community College) und Amelia Salter (Assistant Director for Economic Development and Innovation University of Illinois System). Von deutscher Seite aus nahmen das HLRS, bw-i, das Fh-IAO, die ARENA2036, die Daimler AG, das VDC und die GACC Midwest teil.

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